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Eine digitale Lösung für das Klima-, Nachhaltigkeits- und Umweltmonitoring

Kommunen sind wichtige Akteure, um die ambitionierten Klima- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Vielfach adressieren sie Herausforderungen wie den Klimawandel, den Verlust der Artenvielfalt und knappe Ressourcen bereits mit Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsstrategien, einem INSEK oder auch Smart City Strategien. Damit schaffen sie eine strategische Grundlage für die Daseinsvorsorge von morgen.

Bei der Umsetzung querschnittlicher solcher Strategien ist es entscheidend, dass alle an einem Strang ziehen: Eine digitale Plattform bietet die Chance, verwaltungs- und sektorübergreifend zusammenzuarbeiten. Durch geteilte Informationen können kommunale Unternehmen, Vereine und Bürger:innen eingebunden werden, um den Umwelt- und Klimaschutz querschnittlich im kommunalen Alltag zu verankern und die nötigen Veränderungen anzustoßen und nachzuhalten

Zielsetzung und Vorgehen

In einem ersten Schritt wurden relevante Handlungsfelder identifiziert. Dabei hat sich gezeigt, dass der Klimaschutz in vielen Kommunen personell verankert ist, so dass wir hier kompetente Ansprechparter:innen haben. Dies führte zu der Entscheidung, den Klimaschutz und Klimaanpassung in den Fokus zu stellen. Um zu verstehen, was die potenziellen Nutzer:innen sich erwarten, haben wir Interviews, eine Umfrage und einen interaktiven Workshop mit Kommunen durchgeführt.

Im zweiten Schritt entwickeln wir praxisorientierte Ansätze, um eine digitale Lösung für die Brandeburger Kommunen umzusetzen. Dazu gehört ein digitaler Prototyp mit dem Arbeitstitel "KlimaMonitor". Dieser zeigt, wie eine digitale Lösung den Klimaschutz in Kommunen vereinfachen kann. Darüber hinaus tauschen wir uns mit den relevanten Stakeholdern in Brandenburg darüber aus, wie eine solche Lösung möglichst kommunenübegreifend beschafft und betrieben werden könnte.

 

Ergebnisse: Klickdummy und Planung für 2023

In einem Fachaustausch mit kommunalen Vertreter:innen und Verantwortlichen aus den Landesressort und fachlich zuständigen Organisationen haben wir die kommunalen Bedarfe diskutiert. Dabei wurden auch die Schnittstellen zwischen Land und Kommunen  beim Klimaschutz bewertet und mögliche Umsetzungsszenarien erarbeitet.

Anhand eines Klickdummys (der in Kürze hier zu finden sein wird) machen wir die Chancen einer digitalen Lösung sichtbar und schaffen gleichzeitig die Grundlage, um über Umsetzungsszenarien für 2023 zu sprechen.

Ergebnisse: Interviews, Workshop und Umfrage

Wir haben acht qualitative Interviews durchgeführt, um kommunale Bedarfe zu erfragen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden in einer Umfrage unter allen Brandenburger Kommunen validiert, um ein möglichst breites Bild zu bekommen. Darüber hinaus haben wir einen Workshop mit verschiedenen Kommunalvertreter:innen durchgeführt, um den Bedarf zu validieren. Im nächsten Schritt werden wir ausgewählte Funktionen prototypisch abbilden, vertesten und konkrete Empfehlungen ableiten.

Individuelle Bedarfe beim Klimaschutz

Wir haben die Ergebnisse der qualitativen Umfrage entlang von Typen von Kommunen und zuständigen Personen (Personas) sowie dem Herausforderungen und Bedarfen aufbereitet: 

Nutzung und Ansprüche an ein digitales Tool

Die Ergebnisse der Umfrage haben wir in einer brandenburgweiten Umfrage überprüft und geschärft. Die Ergebnisse der 53 teilnehmenden Kommunen wurden anonymisiert aufbereitet:

Ergebnisse der Vorab-Recherche

In einem ersten Schritt haben wir eine umfassende Recherche über bestehende Ansätze, vorhandene digitale Tools und die Datenlage durchgeführt. Zudem haben wir anhand der Ergebnisse das Handlungsfeld Klimaschutz als besonders vielversprechend für Brandenburg und eine digitale Lösung identifiziert. Die Ergebnisse der Recherche haben wir so aufbereitet, dass Kommunen sie unmittelbar nutzen können:

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