Demonstrator Gesundheitsvorsorge

Der Democase Gesundheitsvorsorge beschäftigt sich mit dem Potential von Telemedizin im ländlichen Raum in der Pilotregion Lausitz, um quantitative medizinische Versorgungslücken zu decken oder qualitative Verbesserungen durch die virtuelle Anbindung spezieller Fachärzte zu erreichen. 

Aus Sicht der Kommunen wird anhand der Daten dargestellt, wie die Versorgungslage aussieht und wo auf Basis der Breitbandversorgung die Pilotierung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) mit telemedizinischen Anwendungen erfolgen kann. 

Aus Sicht der Bürger:innen wird aufgezeigt, wem zu Hause ein ausreichendes Mobilfunknetz  zur Verfügung steht, um telemedizinische Anwendungen mit dem Smartphone in Anspruch zu nehmen. 

Bedarf an medizinischer Versorgung

Der Bedarf an medizinischer Versorgung im ländlichen Raum wird durch die Darstellung der Erreichbarkeit des nächstgelegenen Allgemeinarztes mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sehr deutlich. Diese beträgt bis zu 60 Minuten. Der ÖPNV ist in diesem Fall von Bedeutung, insofern die Altersgruppe oftmals über kein eigenes Auto verfügt oder aus gesundheitlichen Gründen nicht selbstständig mobil ist.

Voraussetzung für Medzinische Versorgungszentren (MVZ)

Die wichtigste Vorraussetzung für die Pilotierung eines MVZ mit telemedizinischen Anwendungen stellt eine ausreichende Breitbandverfügbarkeit dar. Dies sollte mindest 100 Mbit/s, besser noch im Bereich eines Glasfaseranschlusses von 1 Gbit/s betragen. Die Karte gibt beispielhaft einen Überblick, wo diese Voraussetzungen in der ländlichen Region der Lausitz sehr gut, gut oder nicht gegeben sind.

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